Mittwoch, 28 Juli 2021 14:15

Studie: Online-Marktplätze boomen wie noch nie

Studie: Online-Marktplätze boomen wie noch nie © Shutterstock

Sie sind offenbar der neue Place to be für heimische Händler: eCommerce-Plattformen. Knapp 60 Prozent sind dort mittlerweile bereits unterwegs. 70 Prozent der Händler, die noch nie auf Marktplätzen vertrieben haben, wollen diesen Kanal in Zukunft bespielen. Im Schnitt verdienen Webshops zurzeit 56 Prozent ihrer Umsätze über Plattformen. So die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Handelsverbandes, der Universität Wien sowie der TU Wien.

Welche eCommerce-Plattformen werden genutzt?

Amazon, Willhaben, Ebay, Geizhals und Shöpping sind laut Händlerbefragung die bekanntesten Plattformen. Die besten Erfahrungen haben heimische Betriebe mit Google Shopping, Willhaben, Ebay, Shöpping und Amazon gemacht. Regionale österreichische Marktplätze wie kauftregional.at, regionalis.shop und snooop.net haben zwar kleinere Fallzahlen, werden aber durchwegs positiv bewertet. Auch weniger bekannte wie regionale-shops.at und anna-kauft.at werden gerne in Erwägung gezogen.

Sprungbrett

Plattformen können auch das Sprungbrett in das digitale Shopping Center Google sein, wie schon der Digital Visibility Report 2021 gezeigt hat. Shops, die (noch) keine wettbewerbsfähige, organische Position in der Suchmaschienn erreichen, können über Vergleichsplattformen und Marktplätze ihre Sichtbarkeit steigern. Hier erzielt branchenübergreifend – nach Amazon – idealo.at die besten Ergebnisse, gefolgt von ebau.at, ladenzeile.at und wogibtswas.at. Auch shoepping.at findet sich in der Marktplatz-Liste.

Fehlendes Know-how

Als einer der wichtigsten Gründe für die Nicht-Nutzung von Online-Marktplätzen wird der (zu) große organisatorische beziehungsweise personelle Aufwand genannt (40 Prozent). Ein Drittel der Befragten gibt an, sich insgesamt zu wenig auszukennen. „Unsere Marktplatz-Studie zeigt ganz klar, dass umfassende Aufklärung und zusätzliche Anreize notwendig sind, um die Listung von Produkten für Handler noch attraktiver zu machen. Wir fordern daher eine gezielte staatliche Förderung für das österreichische Marktplatz-Ökosystem. Es braucht einerseits Unterstützung für Plattformen, die konstant in den Ausbau ihrer Marktplätze investieren müssen, um für den Konsumenten attraktiv zu sein, andererseits eine finanzielle Starthilfe für Händler, um sie bei der Listung ihrer Produkte zu unterstützen“, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, in der Presseaussendung.

Marktplatz-Landkarte als Orientierungshilfe

„Im Zuge eines geförderten Projekts des Handeslverbands mit der TU Wien wurde auch eine Landkarte erstellt, die einen Überblick über die derzeit bestehenden Marktplätze und Plattformen in Österreich verschafft. Unsere Marktplatz-Landkarte dient der schnellen Orientierung für heimische Händler. Sie soll einen Anreiz bieten, sich mit zusätzlichen Vertriebs- und Digitalisierungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen – schnell, unkompliziert und kostenlos“, sagt Professors Georg Hauger von der TU Wien.

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